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Atomenergie - FAQ
Fragen zur Anti-Atom-Bewegung
Ist es nicht sinnlos, gegen das deutsche Atomprogramm zu kämpfen, wenn dann (noch unsicherere) Atomkraftwerke in Osteuropa gebaut werden?
Ziel der Anti-Atom-Bewegung ist immer gewesen, die sofortige Stillegung aller Atomanlagen durchzusetzen.
Durch jahrzehntelangen Widerstand und hausgemachte Skandale steht die Atomlobby in der BRD mit dem Rücken an der Wand. Neue AKW scheinen kaum mehr durchsetzbar zu sein.
In dieser Situation wird versucht, nach Kolonialherrenart Menschen verschiedener Kulturen gegeneinander auszuspielen.
Die wirtschafliche Abhängigkeit einiger Staaten wird ausgenutzt, um die dortigen Atomprogramme aus- oder aufzubauen.
Profiteure sind die wenigen internationalen Konsortien, die hier die treibenden Kräfte darstellen. Gegen sie gilt es mit internationaler Solidarität vorzugehen.
Die einzige deutsche Strahlenschmiede ist Siemens, bis zuletzt ein Unternehmen mit brauner Vergangenheit.
Kaufen Sie keine Produkte mehr von Siemens und den Tochterfirmen Osram, Siemens-Nixdorf, Constructa und Sinus.
Die BRD ist überdies sehrwohl in der Lage, eine autarke Stromversorgung zu gewährleisten. Zum einen ist eine immense Überkapazität installierter Kraftwerksleistung vorhanden, so daß
alle AKW ohne Not abgeschaltet werden könnten, zum anderen heisst die Alternative zum heimischen Atomstrom ganz und gar nicht Tschernobylstrom.
Boykottieren Sie deshalb die (hochsubventionierten) Stromangebote der Atomstromer.
© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.
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