Atomenergie - FAQ

Fragen zum Atomprogramm


Welche Atomanlagen gibt es in der BRD?

Eine detaillierte Übersicht bietet das Lexikon der Atomwirtschaft.

Uranabbau

Wismut, ehem. DDR, stillgelegt

Urananreicherung

Gronau, NRW

Brennelementeherstellung

Hanau, stillgelegt
Lingen, NDS

AKW

Biblis A und B
Brockdorf
Brunsbüttel
Garching b. München, Forschungsreaktor
Grafenrheinfeld
Grohnde
Gundremmingen I, stillgelegt
Gundremmingen II
Hamm-Uentrop, stillgelegt
Jülich, Kernforschungszentrum
Kalkar, Bauruine > Freizeitpark
Karlsruhe, Forschungsreaktor, stillgelegt
Krümmel
Lingen 1, stillgelegt
Lingen 2
Lubmin b. Greifswald 1-4, stillgelegt
Lubmin b. Greifswald 5-8, Bauruine
Mühlheim-Kärlich, stillgelegt
Neckarwestheim I und II
Obrigheim
Ohu, Isar 1 und 2
Philippsburg I und II
Rheinsberg, stillgelegt
Radeberg-Rossendorf, Forschungsreaktor, stillgelegt
Stade
Stendal 1 und 2, stillgelegt
Unterweser (Esenshamm)
Würgassen, stillgelegt

Plutoniumherstellung

Karlsruhe, stillgelegt
Wackersdorf, verhindert

Zwischenlager

für hochradioaktiven Atommüll
Ahaus
Gorleben
Lingen
Lubmin b. Greifswald
Obrigheim

Konditionierung

PKA Gorleben, kurz vor Genehmigung

Endlager

für schwach- und mittelradioaktiven Abfall
Asse, abgesoffen, keine weitere Einlagerung
Morsleben, abgesoffen, keine weitere Einlagerung

für hochradioaktiven Abfall
keines
In Gorleben wird seit 20 Jahren die "Eignungshöffigkeit" geprüft, um den Buchstaben des Atomgesetzes gerecht zu werden. Bereits seit 1983 steht jedoch die Eignungshoffnungslosigkeit fest.


© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.

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