Atomenergie - FAQ

Fragen zum Atomprogramm


Welche Verflechtungen haben die neuen Telekommunikationsanbieter mit der Atomindustrie?

Die Atomindustrie kauft sich mit den steuerfreien Rücklagen aus der "Entsorgungsvorsorge" im Telekommunikationsmarkt ein.

Damit geht eine weitere wirtschaftlich/politische Machtakkumulation einher. Im Atomstaat des Informationszeitalters sollen die BürgerInnen auf den Datenautobahnen zwielichtiger Geschäftemacher fahren.
Überwachungszenarien und Kryptographieverbote gewinnen aus dieser Perspektive eine neue Dimension.

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Die folgende Liste dient als Anhaltspunkt, um die Telekommunikationsfirmen der Atomstromer boykottieren zu können.
Die teilweise relativ niedrigen Beteiligungen der Atomfirmen, insbesondere an den Stadtnetzbetreibern, macht die ganze Sache nicht weniger schlimm, sondern ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Investitionen und das Risiko zunaechst von den Kommunen/ Stadtwerken getragen werden sollen, um diese Firmen spaeter an die Atom***** zu verscherbeln, denn welcher Kommune sitzt kein Atomboss an führender Stelle in der Mehrheitsfraktion? Die Argumentation dazu steht auch schon fest: Nur durch Fusion mit den überregionalen Telkos koenne dem Konkurrenzdruck standgehalten werden und Arbeitsplaetze gesichert werden.

Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig und erhebt auch keine Gewähr auf Richtigkeit. Berichtigungen und Ergänzungen nehmen wir gerne entgegen.

Telko			Gesellschafter (Anteile in %)
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TELEKOM AG	-	Atomstaat BRD
VIAG Interkom	-	VIAG (Bayernwerke AG)
o.tel.o		-	Mannesmann (bis 1.4.99 RWE + Veba)
TeleColumbus	-	VEBA (100%)
tesion		-	Energie Baden-Württemberg (50%)
EWE Tel		-	PreussenElektra
telliance	- 	RWE 
Bayernwerk 
Netkom		-	Viag Interkom (100%)
e-plus		-	o.tel.o (60,25%)
Novacom		-	RWE (50%)
Talkline	-	RWE (5%)

Telelev			RWE (50%)
VEW Telnet	-	VEW
DOKOM		-	VEW Telnet (10%)
HanseNet	- 	HEW
Mnet		-	Bayernwerk Netkom (25%)
NEFkom		-	Bayernwerk Netkom (25%)
wücom		-	Bayernwerk Netkom (15%)			
R-Kom		-	Bayernwerk Netkom (10%)
AugustaKom	-	Bayernwerk Netkom (15%)
TeleNEC		-	Bayernwerk Netkom (30%)

germany.net
(InternetSP)	-	Mannesmann (bis 1.4.99 RWE)

Connect Austria	-	VIAG (Bayernwerke AG)
Orange Communications 
(Schweiz)	-	VIAG (Bayernwerke AG)
Cablecom 
(Schweiz)	-	VEBA AG (32%)
 
 


© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.

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