Atomenergie - FAQ

Fragen zur Technik


Welche Gefahren gehen von und radioaktiver Strahlung aus?

Bei äußerlicher Bestrahlung, bei der der radioaktive Stoff außerhalb des Körpers zerfällt und die dabei ausgesendeten Strahlen den Körper von außen her treffen, kommt es zu einer Energieaufnahme und im biologischen Gewebe zu biochemischen Folgewirkungen.
Wurde der radioaktive Stoff mit der Nahrung oder der Atemluft in den Körper aufgenommen, dann erfolgt der radioaktive Zerfall teilweise oder ganz innerhalb des Körpers, die Folgewirkungen sind dann entsprechend größer als bei äußerer Bestrahlung.
Erfolgt eine Bestrahlung des Körpers oder einzelner Organe mit sehr hohen Strahlendosen, so entstehen relativ rasch (Minuten, Stunden) deterministische Schäden, die gemeinhin als Strahlenkrankheit bezeichnet wird.
Bei sehr kleinen Strahlendosen treten keine unmittelbaren Wirkungen auf, es entstehen aber mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit und zufällig verteilt Spätschäden. Diese treten erst nach einer mehr (z.B. 20 Jahre) oder weniger (z.B. 5 Jahre) langen Latenzzeit nach der Bestrahlung auf.
 


© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.

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