Atomenergie - FAQFragen zur TechnikIst der Uranabbau mit Risiken verbunden?Natürliches Uranerz hat einen sehr geringen Urananteil. Um den Jahresbedarf eines AKW i.H.v. 30t reaktorfähigem Uran zu gewinnen, müssen in der Lagerstätte z.B. bis zu 2 Mio t Uranerz gefördert werden. Die immer noch radioaktiven Erzreste und der noch um ein Vielfaches größere gering uranhaltige Abraum bleiben als radioaktiver Abfall zurück und müssen für Tausende von Jahren sicher verwahrt werden. Folgeprodukte des Urans wie das Radium und das Radon gelangen sonst in die Umwelt (Wasser, Luft) und belasten für sehr lange Zeiträume Atemluft und Nahrungsmittel von Menschen. © 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik. zurück zum Inhaltsverzeichnis |