| |
Atomenergie - FAQ
Fragen zur Technik
Was ist ein Zwischenlager?
Zwischenlager dienen der Lagerung von abgebrannten Brennelementen, hochradioaktiven Glaskolillen und anderen radioaktiven Abfällen. Nach dem Einsatz im AKW müssen die Brennelemente sowie hochradioaktive Glaskokillen noch ca. 25 Jahre abkühlen, bis sie endgelagert werden können.
Die Bezeichnung "Zwischenlager" ist irreführend, da es weltweit kein Endlager für hochradioaktiven Müll gibt.
In den Zwischenlagern werden die Brennelemente und in Gorleben auch die Abfälle aus den Plutoniumfabriken in Castor-Bahältern aufbewahrt.
Diese Behälter sind die einzige Barriere gegen radioaktive Strahllung.
Die Zwischenlager sind von der Außenluft gekühlte Leichtbauhallen.
In Deutschland stehen Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle in Ahaus, Gorleben und Lubmin.
Zwischenlager für schwachradioaktive Abfälle wurden eingerichtet, weil für diese Abfälle ebenfalls kein Endlager verfügbar ist. Standorte solcher Zwischenlager sind Gorleben (Faßlager), Karlsruhe (KfK), Mitterteich (Bayern) sowie weitere Standorte.
© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.
zurück zum Inhaltsverzeichnis
|