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Atomenergie - FAQ
Fragen zur Technik
Wie sicher sind Zwischenlager?
Da die Zwischenlagerbehälter (Castoren) selbst grundsätzlich als ausreichend dicht angesehen werden, gibt es in Zwischenlagern keinerlei Überwachung auf luftgetragene Radioaktivität. Lediglich die Dichtigkeit der Deckel der Behälter wird überwacht. Da eine davon unabhängige Messung der Radioaktivität in der Abluft fehlt, würde bei einem Ausfall der Deckelüberwachung nicht einmal bemerkt werden, wenn Aktivität austreten würde.
Bei verschiedenen Unfallarten kann die Abfuhr der Wärme aus den Behältern nicht mehr vorschriftsgemäß erfolgen. Dann besteht die Gefahr, daß sich die Brennelemente über die zulässige Auslegungstemperatur hinaus überhitzen.Bei schweren Einwirkungen von außen steht es in Frage, ob die Behälter noch dicht bleiben würden. Das Lager in Ahaus liegt z.B. im Wendepunkt eines Tieffluggebietes.
Da die Zwischenlager nicht über sog. "heiße Zellen" verfügen, in denen mit hochradioaktiven Stoffen hantiert werden darf, müssen defekte Castoren bei Behälterversagen zum nächsten AKW transportiert werden, was kaum unter Einhaltung der festgelegten Grenzwerte für Castor-Transporte möglich sein dürfte.
© 1999 Institut zur Förderung von Akzeptanzproblemen in der Atompolitik.
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